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Quelle dieser Pressemeldung: www.lkobernhausen.gmxhome.de
Konzert
am 10.05.2003
Pforzheimer
Zeitung vom 12.05.2003:
Säbeltanz
zum Jubiläum
Chorleiter
Heinrich Schroth seit 25 Jahren an Spitze des „Liederkranzes"
Obernhausen - Ausverkauftes Konzert
BIRKENFELD-GRÄFENHAUSEN.
Ein Konzert vom Feinsten konnten die Gäste in der Gräfenhausener Sixthalle am
Samstag genießen. Heinrich Schroth, der den „Liederkranz" Obernhausen
leitet, feierte Jubiläum.
Von
PZ-Mitarbeiterin Waltraud Günther
Zu diesem etwa
80 Sänger starken Männerchor gehörte die Chorgemeinschaft Schroth aus
Pforzheim, die vor zwei Jahren aus drei mitgliederschwachen Vereinen gebildet
wurde, der Liederkranz Obernhausen und die Sängerabteilung des FC 08
Birkenfeld.
„Lobet den
Herrn der Welt" und „Sanctus" sangen die Männer zum Einstieg in ein
gefühlvolles Konzert. Bernd Bischoff, Vorsitzender des Liederkranz Obernhausen,
begrüßte die Gäste in der voll besetzten Halle, auch ohne funktionierendes
Mikrofon. Brigitte Kohl führte durch den Abend mit Informationen zu Musikstücken,
Textern und Komponisten. Lieder folgten, die Lebensfreude und Lebensweisheiten
besingen, die Liebe und der Wein gehörten dazu. Begleitet wurden die Sänger
bei inigen Liedern von einem Ensemble des Hohner-Akkordeon-Orchesters
Trossingen. Der 14-jährige Alexander Kirn aus Bretten-Bauerbach spielte dazu
die Solotrompete. Er hat im Landeswettbewerb „Jugend musiziert" den
ersten Platz belegt und sich damit für den Bundeswettbewerb in Jena
qualifiziert. Für seine Soli erntete er begeisterten Applaus.
„Stellen Sie
sich vor, was es für ein gutes Gefühl ist, wenn es abends dunkel wird und man
ein warmes Zuhause hat" - die „Mondnacht" nach einem Text des Josef
von Eichendorff, „Abendfrieden" und „Das Ave Maria der Berge" ließen
dieses Gefühl zu.
Nach der Pause
spielte das Hohner-Akkordeon-Orchester unter der Leitung von Johannes Baumann.
Das 1927 von Ernst Hohner gegründeteOrchester sei eines der besten
Akkordeon-Orchester der Welt, sagte Brigitte Kohl. Akkordeonspieler Mathias
Keller sagte die Titel an. Er sei wohl von allen am besten zu verstehen, denn er
komme aus einem „Vorort von Birkenfeld-Obernhausen", aus Pforzheim. Sie
wollten einfache Stücke spielen, es soll ein fröhliches Unterhaltungskonzert
sein, kündigte Keller zu Beginn die „Schweizer Rhapsodie" und ähnlich
rasante Stücke an. Die Finger flogen nur so über die Tasten und es zeigte
sich, dass es sicher nicht übertrieben war, eines der weltbesten Orchester
anzukündigen. Auf Wunsch des Jubilars spielten sie den Säbeltanz. Ein Zuhörer,
selbst Musiker, meinte, „Wenn das einfach ist, dann will ich wissen was
schwierig ist!" Das begeisterte Publikum forderte mehrere Zugaben.
Nachdem
Heinrich Schroth im vergangenen Jahr schon vom Badischen Sängerbund mit der
silbernen Ehrennadel für 25-jähriges Dirigat beim Liederkranz Obernhausen und
in Bretten-Bauerbach ausgezeichnet wurde, bedankte sich auch der Verein mit
diesem Konzert und einigen Präsenten bei seinem beliebten Dirigenten und Feund.
„Mit Ausdauer und Elan hat er den Chor zu Höchstleistungen motiviert und
Erfolge geerntet." sagte Kohl.
Bürgermeister
Reiner Herrmann lobte es als „bombastisches Konzert" und stellte Schroths
Verdienste um den Chorgesang in seiner liebenswürdig bescheidenen Art heraus.
„Sie haben uns mit den Akteuren ein ganz besonderes Konzert geschenkt."
Zur Würdigung überreichte er Schroth die Sixt-Medaille mit Widmung.
Doch Schroth
hatte noch eine Überraschung auf Lager. Beim großen Finale war das gesamte
Akkordeon-Orchester auf der Bühne. Erstmals spielten sie zusammen mit einem
Chor, dann gleich mit einem 80 Mann starken Männerchor. Begleitet vom
Schlagzeuger Steffen Bechtold und Trompeter Alexander Kirn ertönten
Walzermelodien, wie „An der schönen blauen Donau". Dazu tanzten Schroths
Nichte Vanessa Schroth und Fabian Pfisterer, beide ehemalige Turniertänzer beim
Schwarz-Weiß-Club Pforzheim in Turnierkleidung den Walzer durch die Halle. Ein
Augenschmauß, den sich auch der Dirigent über die Schulter hinweg gönnte.
Quelle dieser Pressemeldung: www.lkobernhausen.gmxhome.de
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